INDUSTRIEDESIGN*
*ausgewählte Projekte
SCROLL

Aufgabe
Im Rahmen meines Auslandssemesters in Norwegen entstand die Aufgabe, ein interaktives Ausstellungsstück zu entwickeln. Ziel war es, ein Objekt zu gestalten, das Besucherinnen und Besucher durch eine einfache Handlung zum Experimentieren anregt und physikalische Zusammenhänge sichtbar macht. Der Fokus lag auf einer intuitiven Interaktion, die ohne Erklärung funktioniert.
Lösung
Entwickelt wurde ein Tisch, in dessen Tischplatte ein geschlossener Kasten mit feinem Magnetstaub integriert ist. Unterhalb der Oberfläche befindet sich ein Magnet, der mit dem Tisch verbunden ist. Wird der Tisch gekippt oder bewegt, bewegt sich auch der Magnet. Dadurch reagiert der Magnetstaub im Inneren unmittelbar auf die Bewegung und bildet immer wieder neue organische Muster. Die Besucher können den Effekt selbst beeinflussen, indem sie den Tisch in verschiedene Richtungen bewegen und beobachten, wie sich die Formen verändern.
Ergebnis
Das Ausstellungsstück machte magnetische Kräfte auf eine spielerische und leicht verständliche Weise sichtbar. Durch die direkte Verbindung zwischen Bewegung und Reaktion entstand eine intuitive Interaktion, die viele Besucher dazu einlud, den Tisch mehrfach auszuprobieren. Das Projekt zeigte, wie sich ein physikalisches Phänomen mit einfachen Mitteln in eine haptische und visuell interessante Ausstellungserfahrung übersetzen lässt.








Aufgabe
Im Rahmen meines Studiums sollte ein analoges Spielzeug entwickelt werden, das Kinder zum freien Spielen anregt und gleichzeitig ihre motorischen Fähigkeiten fördert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich in einer zunehmend digital geprägten Lebenswelt ein Spielkonzept gestalten lässt, das Kreativität, Bewegung und eigenständiges Entdecken unterstützt.
Lösung
Entstanden ist das Spielkonzept Stick and Stones. Es besteht aus einfachen, vielseitig einsetzbaren Spielelementen, die ohne feste Spielregeln genutzt werden können. Durch das Kombinieren, Stapeln und Anordnen der einzelnen Teile entstehen immer wieder neue Möglichkeiten zum Spielen und Experimentieren. Die offene Gestaltung regt Kinder dazu an, eigene Ideen zu entwickeln und ihre Feinmotorik sowie ihr räumliches Vorstellungsvermögen spielerisch zu trainieren.
Ergebnis
Stick and Stones zeigt, dass bereits einfache Materialien
vielfältige Spielmöglichkeiten bieten können. Das offene Konzept fördert kreatives Denken und unterstützt die Entwicklung grundlegender motorischer Fähigkeiten, ohne dabei auf digitale Elemente angewiesen zu sein. Das Ergebnis ist ein analoges Spielzeug, das Kindern Raum für eigenes Entdecken, Ausprobieren und fantasievolles Spielen bietet.








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Und wie man so schön in Berlin sagt? Ran an de Buletten!
